Heimat-Schützenverein Petersborn-Gudenhagen

 

Herzlichen Glückwunsch zu eurer Königswürde



Nils Becker und Leonie Frigger sind unser Kinderkönigspaar 2016/17

 

Kinderschützenfest 2016


Grußwort des 1. Vorsitzenden zum Jubiläumsschützenfest.

 

Liebe Schützen, liebe Petersborn- Gudenhagener, liebe Gäste,

in diesem Jahr besteht unser Schützenverein bereits seit 60 Jahren. Auf den ersen Blick keine besonders lange Zeit im Vergleich zu anderen Vereinen, die teils schon seit mehreren Jahrhunderten bestehen wie z.B. die St. Hubertusschützen aus Brilon, die im kommenden Jahr ihr 600- jähriges Jubiläum feiern.

Dennoch möchten wir dieses kleine Jubiläum bewusst feiern. Unsere acht noch lebenden Gründungsmitglieder geben uns Anlass genug hierzu. Besonders hervorzuheben ist unser Ehrenmitglied Theo Müller, der von Beginn an dem Vorstand angehört.

Nur zwei Jahre nach dem im Jahr 1954 der erste Bauabschnitt der Siedlung Petersborn fertig gestellt wurde, entschlossen sich die Männer der ersten Stunde am 29.04.1956 zur Gründung eines Schützenvereines. Obwohl man zu dieser Zeit sicher mit dem Bestreiten des Lebensunterhaltes mehr als genug beschäftigt war, wurde der Wunsch nach einer echten Dorfgemeinschaft zum Antrieb für diese mutige Entscheidung. Setzte sich doch die Bevölkerung aus 60% Vertriebenen aus den deutschen Ostgebieten und 40% Einheimischen zusammen. Keine einfache Zeit, wie uns unsere Gründungsmitglieder noch bestätigen können.

Die Lebensumstände sind heute in keinster Weise mehr mit denen von vor 60 Jahren zu vergleichen. Heute haben wir dennoch mit anderen Widrigkeiten zu kämpfen. Ein Überangebot an Veranstaltungen und Terminen wird zu einem Luxusproblem, was die Vereinsarbeit zu einer Herausforderung macht. Nicht nur für unseren Schützenverein, sondern in allen Bereichen wird es immer schwieriger jemanden zu finden, der bereit ist sich für die Gemeinschaft einzusetzen.

Viele moderne technische Helferlein erleichtern unseren Alltag, jedoch kommen persönliche Gespräche und Kontakte untereinander zu kurz. Gerade das gemeinschaftliche Schaffen, um etwas für die Gemeinschaft im Ort auf die Beine zu stellen macht Freude an der gemeinnützigen Arbeit.

Wenn Jeder denkt, die Anderen machen das schon, funktioniert keine Gesellschaft und auch kein Verein. Auch lässt sich nichts bewegen oder erhalten. Genau hier setzt der Gründungsgedanke unsere Väter wieder an, nämlich „ in allen Bürgern, insbesondere der Jugend die Heimatliebe und das Gefühl der Verpflichtung gegenüber der Örtlichen Gemeinschaft und dem ganzen deutschen Volkstum zu waren und stärken“. Will heißen: „Lasst uns gemeinsam etwas für unseren Ort und unser Land tun!“ Deshalb benötigt der Vorstand Unterstützung und hofft in der nächsten Generalversammlung auf neue Kandidaten, da noch immer einige Posten im Vorstand nicht besetzt sind.

Gleiches gilt für die Königswürde. Will ein Schützenvolk einen König feiern, muss sich auch jemand finden, der den Vogel abschießt. Der Vorstand kann nicht der Garant dafür sein, dass der Vogel von der Stange fällt. Jedoch setzt der Vorstand schon seit längerem alles daran, die Termine und die Kosten für das Königspaar so gering wie möglich zu halten und mit einander abzustimmen. Dennoch zögern viele und trauen sich nicht unter die Vogelstange. Obwohl alle ehemaligen Königspaare von einer unvergesslichen Zeit schwärmen und das Königsjahr nicht missen möchten. Also: An die Gewehre!

Nach dem das Festzelt bereits am Donnerstag aufgebaut wird, beginnt unser diesjähriges Jubiläumsschützenfest am Freitag mit dem Jungschützenschießen und der Jungschützenparty. Das Kaiserschießen und der Große Zapfenstreich am Samstag, der Feldgottesdienst auf dem Schlesierplatz und der große Festzug am Sonntag mit den Gastvereinen aus Brilon-Wald , Altenbrilon, Brilon und Hoppecke bilden die Höhepunkte des Festes.

Erstmalig in diesem Jahr spielt die Blasmusik aus Atteln unter Leitung von Andrea Agethen.

Das Tambour Corps Bad Wünnenberg hält unserem Heimat- und Schützenverein schon seit 30 Jahren die Treue.

Unterstützt werden die Festmusiken beim Großen Festzug am Sonntag vom Blasorchester Brilon und dem Spielmannszug Wülfte.

 

In diesem Sinne: Frohe Festtage unter dem Motto nach Dr. Adalbert Müllmann:

Niemals Hinten, immer Vorn: Gudenhagen – Petersborn!



Wilm und Eva Steinkemper.


Wilm setzte sich am Samstag gegen die restlichen ehemaligen Könige des Vereins durch und holte sich den Kaisertitel mit dem 86 Schuss.

Gemeinsam mit seiner Frau Eva Regieren sie nun den Schützenverein als Kaiserpaar.


(v.Rechts M.Roitsch,U.Becker,J.Berg,M.Lopez,M.Pohl)


Den Kopf des Kaiservogels sicherte sich Joachim Berg mit Schuss 12. Der linke Flügel fiel beim 83 Schuss von Martin Pohl und den rechten schoss Michael Lopez mit dem 72 Schuss.






Das neue Königspaar 2016/17 zusammen mit ihrem Hofstaat.


Unser zweiter Fähnrich Patrick Aust schoss am Montag mit dem 156 Schuss den Vogel von der Stange. Zu seiner Königin erwählter er seine Freundin Natascha Strauch.

AUSTgezeichnete Wahl zu eurem Hofstaat.

Viel Spaß in eurem Regentenjahr 2016/17.




Den Kopf sicherte sich Wolfgang Lahme mit dem Ehrenschuss.

Ingmar Broich (rechts) schoss mit dem 63 Schuss den linken Flügel und Marcel Pohl mit dem 76 schuss den rechten Flügel ab.




Jungschützenpaar 2016/17

Der Freitag stand ganz im Zeichen der Jungschützen.

Patrick Lillpopp und Sabine Kappe sind unser neues Jungschützenkönigspaar.

158 Schuss später stand der König unter der Vogelstange fest.

Patrick und Sabine stehen nun für ein Jahr an der Spitze der Jungschützen.

Herzlichen Glückwunsch.


 


(P.Lillpopp,K.Jenzen)


Den Kopf holte sich der alte Jungschützenkönig Erik Hentschel mit dem ersten Schuss.

Nicht nur König, auch einen Flügel sicherte sich Patrick. Mit Schuss 70 fiel der linke Arm des Geiers.

Flügel rechts gab mit Schuss 110 von Kevin Jenzen nach.


Bilder 2016


Zeltaufbau

Jungschützenfest

Samstag

Sonntag

Montag

Luftaufnahmen

(Danke L.H)